Das erstmals urkundlich 1361 erwähnte Höfen liegt auf einem Höhenrücken, der durch das Flusstal des Gebirgsflusses Rur und des Perlbaches vom Hochmoorgebiet Hohes Venn und den Ausläufern der Ardennen eingerahmt wird.

Der Ortsname Höfen ist zurückzuführen auf drei Höfe "auf den Hoven", aus denen diese Dorfsiedlung entstanden ist. Höfen wurde durch das rauhe Klima der Eifeler Mittelgebirgslage in seiner historisch gewachsenen Gestalt als Platz-/Wegedorf entscheidend geprägt und entwickelte sich in einer Symbiose von land- und forstwirtschaftlicher Dorfkultur und herber Schönheit der umliegenden Monschauer Heckenlandschaft.

Die schützenden Hecken der Feldflur finden im Dorf selbst einen Wiederklang in den hohen Buchen-Hausschutzhecken, welche die denkmalwerten Venn- und Eifelhausgehöfte vor den kalten Westwinden schützen. Die Buche war Grund, den hier beginnenden Nationalpark Eifel auszurufen, der eben diesen Baum zum besonderen Alleinstellungsmerkmal erhoben hat.

Die Kulturlandschaft weist europaweit einzigartige Besonderheiten auf, die über die Narzissenwiesen, die Perlmuschelvorkommen und vielfältige Naturschönheiten dazu geführt haben, mehrere FFH-, Vogel-, Landschafts-, Natur- und Wasserschutzgebiete auszuweisen.
Das Höfen seit 1967 erfolgreich an Dorfwettbewerben teilnimmt, zeigt die besondere Verbundenheit der Bevölkerung. Bauleitpläne wurden fortentwickelt, so dass die einzigartigen Besonderheiten dauerhaft erhalten und modernen Grundbedürfnissen gerecht werden.

Höfen weist ein gutes Arbeitsplatzangebot, eine ausgewogene Altersstruktur und eine bedarfsgerechte Infrastruktur auf. Gemeinschaftssinn und ehrenamtliche Tätigkeiten realisieren unglaublich aufwendige Projekte, die andernorts nur über staatliche Hilfen möglich wären.

Höfen hat das Ziel für seine Bewohner Heimat zu bleiben und Besuchern herzliche Gastfreundschaft zu bieten.